"It is noisy in the ocean..."

  • 06.09.21 - 20:00 Uhr, Sendesaal Bremen
  • Programm
  • Info
  • Giovanni Gabrieli (1557-1613): Canzoni per sonar a quattro für Ensemble (Satz: Thorsten Encke)
    ◦ Canzon prima ”La Spiritata”
    ◦ Canzon seconda
    ◦ Canzon terza
    ◦ Canzon quarta

    Claude Debussy (1862-1918): ”La cathédrale engloutie“ für Klavier solo

    Thorsten Encke (*1966): ”It is noisy in the ocean…“ (2021) UA
    for ten players & electronics
    ◦ (”shallow water…“)
    ◦ (”the reef…“)
    ◦ (”deep ocean…“)
    ◦ (”under the ice…“)

    Claude Debussy: ”Reflets dans L’eau“ für Klavier solo

    Giovanni Gabrieli: Sacrae Symphoniae: Sonata Pian e Forte, Ch. 175
    Sacrae Symphoniae: Canzon per sonar primi toni à 8 ,Ch. 170

    Eugene Shon. Klavier
    musica assoluta
    Thorsten Encke. Dirigent

  • ”It is noisy in the ocean…“

    ”Zum Beginn der ”UN-Decade of Ocean Science for Sustainable Development“ (2021-2030) forschte ich intensiv im Bereich der Meeresakustik, um mein eigenes Bewusstsein für die Welt der Unterwassergeräusche zu schärfen und meine Erfahrungen mit den Menschen künstlerisch zu teilen.
    Der Ozean ist voller Geräusche. Unterwasserschall wird durch eine Vielzahl natürlicher Quellen wie Wellen, Regen und Wildtiere erzeugt. Unterwassergeräusche ermöglichen es den Lebewesen im Meer, Informationen zu sammeln und über große  Entfernungen zu kommunizieren. Die komplexen akustischen Phänomene sind uns immer noch ein Rätsel. Zunehmend lernen wir, dass Meeresbewohner akustische Wesen sind. Mein Stück erzählt von dieser faszinierenden und kraftvollen akustischen Welt des Ozeans.
    Unterwasserschall wird auch von künstlichen Quellen wie Schiffen, Militärsonaren, Sprengstoffen oder Windparks erzeugt. Wir stehen erst am Anfang eines Prozesses, um zu verstehen, inwieweit diese Geräusche die natürliche Klanglandschaft des Ozeans übertönen und das Leben im Meer beeinflussen.”

    Thorsten Encke, 2021

Weiterführende Links

Foto: Helge Krückeberg

"It is noisy in the ocean..."
  • 06.09.21 - 20:00 Uhr, Sendesaal Bremen